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Wolfram Eheringe/Trauringe

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Wolfram Eheringe/Trauringe


Wolfram, im internationalen Gebrauch auch „Tungsten“ genannt, ist ein chemisches Element. Es zählt zu den Übergangsmetallen und ist ein weißes, glänzendes Schwermetall. Der Schmelzpunkt von Wolfram ist mit 3422° sehr hoch und der Siedepunkt liegt noch viel höher. Er liegt bei 5930° Celsius.

Die Historie dieses Metalls reicht weit zurück. Aus dem 16. Jahrhundert gibt es Unterlagen des sächsischen Mineralogen Georgius Agricola über den Fund dieses Stoffes in Zinnerzen aus dem Erzgebirge. Er nannte das Mineral lateinisch „LUPI SPUMA“ was übersetzt so viel wie „Wolfsschaum“ heißt und aus dem später WOLFRAM wurde.
Reines Wolfram wurde erstmalig 1783 von den, aus Spanien stammenden, Brüdern Fausto und Juan José Elhuyar gewonnen die herausfanden, dass dies durch Reduktion erzielt werden kann.

Große Vorkommen wolframhaltiger Erze, Wolfram kommt nicht gediegen vor, findet man in China, Peru, den USA, Korea, Bolivien, Kasachstan, Russland, Österreich, Portugal und in Deutschland, im sächsischen Erzgebirge.

Die Gewinnung von puren Wolfram ist sehr anspruchsvoll und erfolgt in mehreren, exakt aufeinander abgestimmten, Schritten. Ergebnis ist ein stahlgraues Wolframpulver das verdichtet wird mit Hilfe von Elektrizität zu Barren verarbeitet wird, die dann der weiterverarbeitenden Industrie geliefert werden.

Die Eigenschaften des Wolframs macht dieses Metall für viele Nutzungen interessant. Hervorragende Eigenschaften sind die Dehnbarkeit, die mittlere Härte des Materials und die Dichte die fast der Dichte von Gold entspricht. Chemisch ist Wolfram sehr robust wobei es sich lediglich in Fluss- und Salpetersäure auflöst.

Anwendung findet Wolfram in der Wissenschaft, der Technik (Werkzeuge, Apparaturen, Leuchtmittelindustrie, Elektronenröhren), der Medizin, der Medizintechnik, dem Militär (Panzerbrechende Munition) und dem Sport (Pfeilspitzen, Hammer für Hammerwurf, Kielbomben bei Segeljachten) um nur einige Beispiele zu nennen.
Ende des 20., Anfang des 21. Jahrhunderts wurde begonnen Wolfram (eigentlich Wolframcarbid) für die Schmuckherstellung, wie zum Beispiel Eheringe, zu verarbeiten. Die Mischung „Wolframcarbid“ zeichnet sich durch eine größere Härte und Dichte als reines Wolfram aus.
Aufgrund der nahezu identischen Dichte von Wolfram und Gold gibt es in der Vergangenheit immer wieder Berichte, dass ideenreiche Gangster Wolfram zum Fälschen von Goldbarren (Wolframkern mit Goldummantelung) benützt haben.

Dieses, in der Schmuckindustrie relativ neue, Material wird bisher nur von ausgesuchten Herstellen verarbeitet. Grund dafür ist, dass erforderliche Know-how welches sich die verschiedenen Hersteller zum Teil erst aneignen müssen.
Bei uns finden Sie eine kleine, extravagante Auswahl an feinen Trauringen/Eheringen aus diesem edlen Schwermetall.
Die Beständigkeit, die Souveränität und die Aura die von den Ringpaaren dieses Materials ausgeht verursacht Herzklopfen.
Kraftvoll und Dynamisch wirken die Schmuckstücke aus reinem Wolfram (Wolframcarbid). Außerordentlich schön ist dieses Metall in Verbindung mit anderen Edelmetallen wie zum Beispiel Gelbgold, Rotgold, Weißgold, Silber oder auch weißer Keramik und schwarzer Keramik. Dadurch erhalten die Artefakte eine gewisse Leichtigkeit. Auch Brillanten und andere Edelsteine fügen sich grandios in das moderne Gesamtbild ein. 01.02.18n